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Simulationen.
Wenn das Handverfahren nicht reicht.

Vereinfachte Nachweisverfahren sind auf der sicheren Seite ausgelegt. Wo sie zu grob werden, rechnen wir dynamisch – und gewinnen Spielraum zurück.

Worum es geht

Das Glaser-Verfahren kennt zwei Klimarandbedingungen und keine Feuchtespeicherung. Das vereinfachte Verfahren für den sommerlichen Wärmeschutz kennt keine Nachtlüftung. Beides führt bei anspruchsvollen Projekten zu Ergebnissen, die entweder falsch oder unnötig teuer sind.

Simulation rechnet mit realen Wetterdatensätzen über den Jahresverlauf und bildet Speicherverhalten, Trocknung und Nutzerverhalten ab. Das schafft eine belastbare Grundlage für fundierte Planungsentscheidungen.

Leistungsumfang
  • Hygrothermische Bauteilsimulation zu Feuchteakkumulation, Trocknung und Schimmelrisiko
  • Bewertung von Innendämmung an Bestandsfassaden
  • Nachweis der Dauerhaftigkeit von Holzbauteilen und Flachdächern
  • Thermische Gebäude- und Raumsimulation zu Übertemperaturgradstunden
  • Sommerlicher Wärmeschutz, wenn das vereinfachte Verfahren scheitert
  • Bewertung von Verschattung, Nachtlüftung und Bauteilaktivierung
  • Raumakustische Simulation bei komplexer Geometrie und Mehrfachnutzung
  • Prognose von Nachhallzeit, Sprachverständlichkeit und Schallverteilung
  • Variantenvergleich als Grundlage für Investitionsentscheidungen
Regelwerk

Unsere Planungs- und Bemessungsgrundlagen.

DIN EN 15026

Wärme- und feuchtetechnisches Verhalten – instationäre Simulation.

WTA-Merkblatt 6-2

Simulation wärme- und feuchtetechnischer Prozesse.

DIN 4108-2

Sommerlicher Wärmeschutz – vereinfachtes Verfahren und Simulationsnachweis.

VDI 2078

Berechnung der thermischen Lasten und Raumtemperaturen.

DIN EN ISO 3382

Bezugsgrößen der raumakustischen Simulation.

Typische Fälle

Wann Sie uns brauchen.

  • Innendämmung im Denkmal und im Bestand
  • Flachdächer und nicht belüftete Konstruktionen
  • Gebäude mit hohem Glasflächenanteil
  • Bürobauten ohne mechanische Kühlung
  • Mehrzweckhallen und Räume mit wechselnder Nutzung
  • Schadensfälle mit Feuchte- oder Schimmelbefund
Was Sie bekommen

Das Ergebnis.

Eine Auswertung über den simulierten Zeitraum – Feuchtegehalt je Schicht, Übertemperaturgradstunden, Nachhallzeit über Frequenz. Dazu die Einordnung: Bestanden, kritisch oder gescheitert, und woran es liegt.

Projekt besprechen→
Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Wann ist eine hygrothermische Simulation nötig?
Immer bei Innendämmung, bei nicht belüfteten Holzkonstruktionen und wenn das Glaser-Verfahren rechnerisch scheitert, die Konstruktion aber praxisbewährt ist.
Ersetzt die Simulation den Nachweis?
Sie ist der Nachweis – DIN 4108-2 und DIN 4108-3 lassen das Simulationsverfahren ausdrücklich zu und stellen es dem vereinfachten Verfahren gleich.
Wie lange dauert das?
Eine Bauteilsimulation ist in wenigen Tagen gerechnet. Eine thermische Gebäudesimulation braucht länger, weil das Modell aufgebaut und plausibilisiert werden muss.
Kontakt

Ihr Nachweis geht im vereinfachten Verfahren nicht auf?

Erstgespräch am Telefon, 15 Minuten. Danach wissen Sie, was Ihr Vorhaben braucht und was es kostet.

Weitere Leistungen

Bauphysik hängt zusammen.